Zonta Quartett am 27.Februar 2011
Das Zonta Quarttettreffen 2011 befasste sich mit einem bedrückenden, wie hochaktuellen Thema: Diane Krüger, Vorstandsmitglied der Organisation Medica Mondiale berichtete eindringlich von ihrem Engagement gegen sexualisierte Kriegsgewalt.
ZONTA Quartett am 8. März 2010
Die gemeinsame Veranstaltung der vier Hamburger ZONTA Clubs war auch 2010 wieder ein Erfolg: Mit Kompetenz und Witz vermittelte Marion Knaths karrierewichtige Verhaltensmuster in Meetings stark hierarchisch bestimmter Organisationen.
Die erfolgreiche Unternehmensberaterin kann dabei auf vielfältige eigene Erfahrungen zurückgreifen: Marion Knaths, geboren 1968 in Wolfenbüttel, begann ihre steile Karriere nach dem Studium an der Wirtschaftsakademie Hamburg bei einem großen Hamburger Konzern. Heute bietet ihre eigene Firma sheboss Führungsseminare für Frauen sowie Coachings im In- und Ausland an.
Ihr Buch „Vom Krebs gebissen“ (2006) ist ein Bestseller. Soeben ist von Marion Knaths „Spiele mit der Macht: Wie Frauen sich durchsetzen“ erschienen.
ZONTA Quartett am 8. März 2009
"Wo stehen wir Frauen heute?" lautete der Titel des fesselnden Vortrags von Seyran Ateş. Ein Thema, das den Hamburgern nach einem schrecklichen Ehrenmord in einer afghanischen Familie, dem wenig später ein viel beachtetes Gerichtsurteil folgte, besonders am Herzen lag.
Die 1963 in Istanbul geborene Seyran Ateş lebt in Berlin, wo sie seit 1997 als selbstständige Rechtsanwältin für die Rechte der Frauen eintritt. Nach einem tätlichen Angriff und andauernder Bedrohungen hat sie sich vor allem auf Beratungen und das Schreiben von Büchern konzentriert. So schildert sie in ihrer Autobiographie das Leben vieler türkischer MigrantInnen in Deutschland beginnend bei der Generation ihrer Großeltern bis heute.
In der „Der Multikulti-Irrtum“ steht das Zusammenleben von Deutschen und „Zugewanderten“ im Mittelpunkt. Die Autorin plädiert für die Bezeichnung „Deutschländer“ an Stelle von „Menschen mit Migrationshintergrund“, thematisiert Zwangsheirat, Ehrenmorde, Jungfrauenwahn und andere Problematiken auch aus feministischer Sicht.
Seyran Ateş Forderung: Ein Bundesministerium für Integrations-, Einwanderungs- und Einbürgerungsangelegenheiten. Als Menschenrechtsaktivistin hat sie stets die Frauenrechte im Blick. Für Ihren Einsatz insbesondere für muslimische Migrantinnen hat Seyran Ateş seit 2004 viele Auszeichnungen erhalten.